Die Angst kommt aus dem Bauch, die Sicherungen brennen durch!

Wo die Angst überhand nimmt, greift die Panik um sich. Der Verstand setzt aus, wenn die Knie schlottern. Obwohl noch ganze sechs Monate vor uns liegen, bis am 24. September der nächste Bundestag gewählt wird, brennen im politischen Berlin schon jetzt die Sicherungen durch. Kurzschluss folgt auf Kurzschluss.

Die SPD hat sich einen Allesversprecher zum Heiland erkoren. Mit Veitstänzen huldigen ihm die Genossen landauf, landab. Dass sie bei der Landtagswahl an der Saar gleichwohl das Nachsehen hatten, kann die Traumatisierten nicht beirren. Kraft ihrer Wassersuppe lassen sie die Muskeln spielen. Heiko Maas, der Justizminister, gibt den Großinquisitor. Lautstark bringt er ein Gesetz auf den Weg, das zwar dem vorgegebenen Zweck, Hass und Fake News aus dem Netz zu verbannen, wenig dienlich sein wird, auf das der Staat aber zurückgreifen kann, wann immer dem Bürger ein Maulkorb verpasst werden soll .

Mal schnell die Geschäftsordnung ändern

Die Schamlosigkeit, mit der die Berufsdemokraten die freie Gesellschaft den eigenen Bedürfnissen entsprechend zu reglementieren versuchen, hat längst Methode. Weil zu befürchten steht, dass der älteste Abgeordnete des nächsten Bundestages ein AfD-Mann sein könnte, ihm mithin das Recht zustünde, die konstituierende Sitzung des Parlaments zu eröffnen, will der Bundestagspräsident kurzerhand die Geschäftsordnung ändern lassen. Nicht mehr das nach Lebensjahren älteste Mitglied, sondern der dienstälteste Parlamentarier soll die Versammlung leiten.

Als sei es das Selbstverständlichste von der Welt, vergreift sich Norbert Lammert an den Regularien des Hohen Hauses. Noch bevor die Wahl überhaupt stattgefunden hat, soll die Inthronisation seines Parteifreundes Wolfgang Schäuble in trockenen Tüchern sein.

Auf welch dünnem Eis schlittert unsere politische Klasse, dass sie es nötig hat, ein derartiges Schmierentheater aufzuführen? Wovor fürchtet sich das politische Establishment, dass es die Macht, die ihm vorübergehend verliehen ist, so hemmungslos missbraucht. Ist es die Angst vor der unisono verdammten AfD?

Obwohl das oft angenommen wird, auch die AfD sich selbst gern in dem Glauben wiegt, die anderen Parteien vor sich herzutreiben, trifft diese Vermutung kaum die halbe Wahrheit. Mit den 6,2 Prozent, die sie eben im Saarland erreicht haben, stehen die „Alternativen“ keineswegs vor der Machtübernahme. Auch die zehn, zwölf oder gar fünfzehn Prozent, die sie bei der Bundestagswahl auf sich vereinigen könnten, würden die Verhältnisse nicht umstürzlerisch verändern.

Der Beelzebub und die Teufelchen

Die Furcht, die im politischen Berlin umgeht, muss tiefer sitzen, eher im Bauch als im Kopf. Die AfD ist nur der Beelzebub, hinter dem sich Rote, Grüne und Schwarze verstecken. Sie bedürfen der Partei als Prügelknaben, weil sie sich selbst von den Verhältnissen überfordert fühlen. Dass die Leute ihnen drauf kommen könnten, das vor allem versetzt die Versorgungsempfänger der repräsentativen Demokratie in Panik, verleitet sie zu Manövern, deren hinterhältige Absicht allzu deutlich auf der Hand liegt. Um sich an der Macht zu halten, müssen sie sich und der Gesellschaft etwas vormachen.

Es ist die Stunde der Gaukler. Bleibt abzuwarten, wer dabei die bessere Performance hinlegt, Merkel oder Schulz. In sechs Monaten, bei Philippi, sehen wird uns wieder.

Zu lesen bei Achgut

Tja so ist das Altparteienkartell, wieder ohne Sinn und Verstand agieren. Wir freuen uns , denn besser kann man sich selbst nicht in die undemokratische Ecke stellen. Danke für die Wahlunterstützung, denn der aufgeklärte Bürger wird es merken. Zeit für Veränderung #AfD

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