Der „Schulzzug“ überfährt nicht mehr Petry und Trump

Programmierer hatten in der SPD-Zentrale ein Online-Spiel entwickelt, bei dem Martin Schulz mit dem Zug auf das Kanzleramt zusteuert. Dass er dabei Donald Trump und Frauke Petry überfuhr, gefiel nicht allen.

Aufregung um den „Schulzzug“: Unter dem Schlagwort wird Kanzlerkandidat Martin Schulz seit Wochen von SPD-Anhängern im Netz gefeiert – auch mit einem Computerspiel. „Schulzzug – The Game“ verspricht einen „bremsenlosen Spielspaß“. In simpler C64-Optik steuert man Lokführer Schulz an Hindernissen vorbei. Das Spiel wurde am Dienstag nach Kritik entschärft.

Auf den Gleisen oder am Wegesrand tauchten bis dahin Figuren auf, die AfD-Chefin Frauke Petry, US-Präsident Donald Trump oder den russischen Präsidenten Wladimir Putin mit nacktem Oberkörper darstellen sollen.

Überrollte der „Schulzzug“ die Populisten, gab es Extrapunkte. Ziel des Spiels: Einfahrt ins Bundeskanzleramt. Es floss kein Blut, verglichen mit Ballerspielen ist der „Schulz-Zug“ eher infantil.

Im Netz gehen die Meinungen auseinander. CDU-Bundesvize Julia Klöckner twitterte: „Menschen in einem Spiel überfahren zu lassen, ist nicht wirklich witzig, geschmacklos.“

Tja die Welt berichtet doch auch mal wichtige Dinge, wie solche indirekten Aufrufe zum Mord.

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