Leyla Bilge: Muslima, Kurdin und AfD-Mitglied – Vom repräsentativen Medienliebling zur unbequemen Stimme

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Foto: SAFIN HAMED/AFP/Getty Images & Screenshot Facebook,AfD/Komb. EPT

Die muslimische Kurdin Leyla Bilge (35) aufgewachsen im Düsseldorfer Umland, flüchtete mit ihren Eltern selbst vor über 30 Jahren vor der Verfolgung in der Türkei nach Deutschland. Nun hilft sie jesidischen und christlichen Flüchtlingen im Nahen Osten und in den Flüchtlingslagern im syrisch-türkischen Grenzgebiet.

Hier in Deutschland veranstaltet sie Benefizkonzerte, sammelt Spenden mit ihrem Verein „Leyla e.V.“ und hält Vorträge über den Islam, Kinderehen und Frauenrechte. Das brachte ihr Drohungen von Islamisten ein. Auch die Medien mögen sie nicht mehr, seit sie zur AfD ging und kritisch über den Islam und die deutsche Flüchtlingspolitik spricht.

Für den 23. März wurde sie von der AfD Nürnberg zu einem Vortrag über Frauen- und Kinderrechte im Islam eingeladen. Das SPD-regierte Rathaus erschwerte es der Veranstaltung durch Begrenzung der Plakatzahl und hohe Gebühren. Dennoch riefen offenbar zahlreiche Menschen dort an, beschwerten sich über den Inhalt der Plakate, die nach deren Meinung Stimmung gegen Flüchtlinge machen würden.

Einige der Plakatständer wurden sogar von Unbekannten zerstört, wie wir berichteten:

Nürnberg: „Nur Feiglinge schlagen Frauen“ – AfD promotet Veranstaltung mit Leyla Bilge in Deutsch und Arabisch

Leyla Bilge, Menschenrechtlerin der Tat

2011 gründete sie eine Gruppe, die sich gegen den sexuellen Missbrauch von Kindern einsetzt. 2013 engagierte sie sich in Flüchtlingslagern im Osten der Türkei. Im August 2014 wollte die Mutter eines Sohnes im Teenager-Alter eigentlich – aufgeschreckt von den Schreckenstaten der Islamisten – im Irak gegen den IS kämpfen.

Sie flog zunächst in die Türkei. Dort besuchte sie die Heimat ihrer Eltern, traf sie sich mit Kurdenorganisationen und geriet vor Ort mehrfach in kurdische Demonstrationen gegen den IS, wie der „Kölner Express“ berichtete.

Dabei sah ich immer das gleiche Schema: Provokateure der Islamisten schossen oder warfen Böller. Sofort war die türkische Armee zur Stelle und schoss auch – auf uns Demonstranten.“

(Leyla Bilge, Kurdin)

Direkt neben ihr sei ein neunjähriger Junge mit einem Kniedurchschuss zusammengebrochen: „Ich habe ihn ins Krankenhaus gebracht.“

Den ganzen Beitrag lesen Sie in der Epochtimes

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