Die Grünen wissen, wie man mit populären Vorschlägen aus dem Umfragetief herauskommt.

Luftverschmutzung Grüne empfehlen Autofasten bis Ostern

Wegen der hohen Luftverschmutzung appellieren das Umweltbundesamt und die Grünen an alle Autofahrer: Bitte lassen Sie Ihren Wagen während der Fastenzeit stehen!

Die Grünen wurden schon öfter als „Bevormundungspartei“ kritisiert. Ein neuer Vorschlag ihres Verkehrsexperten Stephan Kühn hat das Zeug, diesen Vorwurf zu bekräftigen.

Gemeinsam mit dem Umweltbundesamt schlägt Kühn ein freiwilliges „Autofasten“ von Aschermittwoch bis Ostern vor. Der zwischenzeitliche Verzicht auf das Auto könne dazu motivieren, auch dauerhaft auf Bus, Bahn oder das Rad umzusteigen – der Umwelt zuliebe.

Der Wunsch von Kühn und Umweltbundesamt: Während der 40 Fastentage sollten die Bahn und regionale Verkehrsträger allen „Autofastern“ Sonderrabatte gewähren. So könnten sie neue Kunden anlocken, teilten Kühn und Katrin Dziekan vom Umweltbundesamt in einer gemeinsamen Erklärung mit.

Auch Umweltministerin Barbara Hendricks (SPD) unterstützt die Aktion. Es gehe nicht darum, das Autofahren gänzlich zu verbieten. „Aber wir können unsere Perspektiven ändern, wenn wir ganz bewusst und zumindest in der Fastenzeit auf andere Verkehrsmittel umsteigen“, ließ sie mitteilen.

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Niederlande überlegen, aus dem Euro auszutreten

Während Großbritannien daran arbeitet, aus der EU auszutreten, könnte jetzt der nächste Schock kommen – zumindest für die Währungsunion: Denn das niederländische Parlament beschäftigt sich jetzt mit der Frage, ob man den Euro beibehalten soll.

Die größte Oppositionspartei, die Christdemokraten (CDA), haben einen Antrag eingereicht, der einstimmig angenommen worden ist. Eine Untersuchungskommission soll jetzt klären, ob es überhaupt möglich ist, aus dem Euro auszutreten, und wenn ja, wie das vor sich gehen könnte.

Die CDA hat sich zu dem Antrag entschlossen, weil die Niedrigzinsen der Europäischen Zentralbank EZB den niederländischen Sparern, besonders Pensionisten, schaden. Außerdem wird angezweifelt, ob die Politik der EZB, Anleihen zu kaufen, legal ist.

Die Ergebnisse werden erst in einigen Monaten feststellen. Allerdings wird in den Niederlanden am 15. März das Parlament neu gewählt – die CDA hat dabei durchaus Chancen, zu einer Regierungspartei zu werden.

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Die SPD macht die Ärmsten ärmer und die Reichen reicher…

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Wer hat uns verraten…?

Der Kanzlerkandidat der SPD Martin Schulz redet, worüber jeder Kanzlerkandidat der SPD vor der Wahl redet – über mehr soziale Gerechtigkeit und höhere Löhne.

Doch die Folgen „sozialdemokratischer“ Politik sind andere: Von den vergangenen 19 Jahren regierte SPD 15 Jahre mit. In dieser Zeit stiegen die Einkommen der obersten zehn Prozent um rund 20 Prozent. Die Einkommen der ärmsten zehn Prozent sanken um fast zehn Prozent. Die mittleren Einkommen veränderten sich seit 1998 und dem Beginn der Kanzlerschaft Gerhard Schröders kaum.

Aber diesmal meint die SPD es ernst… ganz bestimmt.

Alarmstufe Rot: Auswanderungsgrund: „Religiöse Spannungen“

Tausende Millionäre verlassen Deutschland

Es ist schon eine alarmierende Zahl, die die südafrikanische Beratungsgesellschaft New World Wealth da ermittelt hat: Nach Angaben des Unternehmens haben Deutschland im vergangenen Jahr unterm Strich rund 4000 Millionäre den Rücken gekehrt.

Die Anzahl der besonders vermögenden Menschen, die die Bundesrepublik verlassen, ist damit laut New World Wealth binnen Kurzem sprunghaft gestiegen: 2015 waren demnach etwa 1000 Millionäre aus Deutschland ausgewandert, in den Jahren zuvor dagegen habe die Anzahl höchstens im niedrigen dreistelligen Bereich gelegen, teilt das Unternehmen mit.

Die Zahlen sind Teil einer Studie von New World Wealth über die Migrationsbewegungen von Menschen weltweit, die über ein Vermögen von jeweils mehr als einer Million Dollar verfügen (zurzeit etwa 950.000 Euro). Nach Angaben des Unternehmens wurden für die Analyse weltweit mehrere hundert Reiche und Superreiche interviewt. Zudem gab es Gespräche mit Migrationsexperten, Vermögensberatern und Immobilienmaklern sowie Auswertungen von Visa-Statistiken, Immobilienregistern, Medienberichten und ähnlichem, so das Unternehmen.

Gesamtergebnis: Insgesamt wechselten 2016 weltweit 82.000 Dollar-Millionäre das Land, in dem sie leben. 2015 hatte die Zahl noch bei lediglich 64.000 gelegen. Das beliebteste Ziel der reichen Auswanderer ist demnach Australien, gefolgt von den USA sowie Canada, den Vereinigten Arabischen Emiraten und Neuseeland. Auch aus Deutschland zog es die meisten auswandernden Millionäre im vergangenen Jahr nach Australien und Kanada, wie New World Wealth mitteilt. Beliebt sei zudem Monaco, heißt es.

Kein Land verlassen so viele Millionäre wie Frankreich

Nach Ansicht der Studienautoren ist die Abwanderung besonders reicher Menschen aus einem Land ein alarmierendes Zeichen, denn diese Klientel sei bei größeren Migrationsbewegungen aufgrund der hohen persönlichen Flexibilität häufig die erste, die gehe. Zudem stützen vermögende Menschen in einem Land nicht nur den Konsum und über ihre Steuerzahlungen die Staatskasse. Sie schaffen und bieten über eigene Unternehmen vielmehr nicht selten auch zahlreiche Jobs.

Der starke Anstieg der Auswanderung reicher Menschen aus Deutschland hängt nach Ansicht der Analysten von New World Wealth mit zunehmenden Spannungen in der Gesellschaft zusammen, wie sie auch in anderen europäischen Ländern zu beobachten seien. Namentlich in Großbritannien, den Niederlanden, Österreich, Schweden und Belgien erwarten die Fachleute daher in Zukunft eine ähnliche Entwicklung.

Mahnendes Beispiel ist der Studie zufolge Frankreich, wo seit einiger Zeit Jahr für Jahr so viele Millionäre auswandern, wie in keinem anderen Land der Welt. 2016 kehrten Frankreich nach Angaben von New World Wealth insgesamt 12.000 Menschen den Rücken, die mindestens über ein Vermögen von umgerechnet einer Million Dollar verfügen. Im Vorjahr war die „grande Nation“ mit 10.000 besonders reichen Auswanderern ebenfalls weltweiter Spitzenreiter. Im Jahr davor hatten bereits rund 6000 französische Millionäre das Weite gesucht.

Auf die Frage nach den Gründen für die starke Abwanderung verweisen die Autoren der Studie auch im Falle Frankreichs auf „religiöse Spannungen“, die in dem Land besonders stark ausgeprägt seien.

Ob diese monokausale Erklärung in jedem Fall greift, sei allerdings dahingestellt. Vor einigen Jahren wurde der Fall des französischen Schauspielers Gérard Depardieu von der Öffentlichkeit aufmerksam verfolgt. Der Mime verabschiedete sich aus seiner Heimat in Richtung Russland. Zur Begründung gab Depardieu allerdings nicht etwa religiöse Spannungen im Land an, sondern die hohe Steuerbelastung.

Nachzulesen im Manager Magazin

Grüne Jugend will Sex unter Geschwistern erlauben

Die Grüne Jugend von Augsburg will Sex unter Geschwistern erlauben. In einer Pressemitteilung heißt es: „Deutschland muss Liebe endlich legalisieren!“

Sex unter Geschwistern? In Deutschland verboten. Mehr sogar. Es ist ein Tabu. In Paragraf 173 des Strafgesetzbuches steht, dass Geschwister, die miteinander Sex haben, mit bis zu zwei Jahren Freiheitsstrafe zu rechnen haben. Die Grüne Jugend von Augsburg will dies nun abschaffen, wie sie in einer Mitteilung an die Presse und auf ihrer Homepage schreiben:

„Mit dem Inzestverbot greift der Staat massiv in das Privatleben und das Selbstbestimmungsrecht seiner Bürger*innen ein“, schreibt Marie Rechthaler, Sprecherin der Grünen Jugend Augsburg. Außerdem widerspreche das Inzest-Verbot den wissenschaftlichen Tatsachen. „Dieses Verbot basiert allein auf überholten gesellschaftlichen Tabus und ist rational nicht haltbar. Das wollte der Europäische Gerichtshof leider nicht erkennen“, so Rechthaler weiter.

Den ganzen verstörenden Beitrag lesen Sie hier

Angriffe gegen Ausländer: Gewaltwelle in Südafrika

Südafrikas Arbeitslosenquote ist auf einem Zwölfjahrhoch. Während sich die Wut darüber auf die Immigranten entlädt, schlägt sich die Politik auf die Seite der Aggressoren.

Die Bilder aus Pretoria sind allzu vertraut. Hunderte zogen am Freitag bei einem fremdenfeindlich motivierten Marsch durch die Strassen der südafrikanischen Hauptstadt und warfen Steine. Die Polizei antwortete mit Gummigeschossen und Tränengas. Viele Geschäfte waren geschlossen, besonders die von Ausländern, die teilweise selbst zu Schlagstöcken griffen, um sich gegen die Angreifer zu verteidigen.

Erneut erlebte Südafrika eine Woche der Gewalt gegen die laut Uno-Angaben rund 3 Millionen Immigranten im Land. Hinter den Protesten steckt die Bürgergruppe «Mamelodi Concerned Residents» aus einer Township in Pretoria. Sie wirft Ausländern vor, Einheimischen Jobs wegzunehmen und für Prostitution und Drogenhandel verantwortlich zu sein. Die Vorwürfe werden von den Ausländern der Gemeinde vehement zurückgewiesen.

Den ganzen Artikel lesen Sie hier bei der NZZ

Schwarze jagen Schwarze, das können doch nur Nazis sein?

Psychologe fällt vernichtendes Urteil: „Deutsche leiden an Bequemlichkeitsverblödung“

Für viele drängt sich der Eindruck auf, dass die Welt gewissermaßen auf der Kippe steht, so viel Schlimmes scheint in dieser derzeit zu geschehen. Drei Forscher unterschiedlicher Disziplinen teilen diese Einschätzung und rechnen mit klaren Worten mit dem Wahnsinn ab.

Die Welt scheint aus den Fugen geraten zu sein. Europa droht im Streit über die Bewältigung der Flüchtlingskrise auseinander zu brechen, der internationale Terrorismus nimmt immer bedrohlichere Züge an, der Kalte Krieg meldet sich offenbar zurück und der Klimawandel schreitet voran. Diese Bedrohungsszenarien führten dem Magdeburger Politikwissenschaftler Thomas Kliche zufolge in Deutschland zu einem „Globalisierungsschock“, der uns zwinge, eigene Ansichten zu hinterfragen. Darüber berichtet die „Mitteldeutsche Zeitung“.

Laut Kliche sehen wir uns angesichts einer zunehmend vernetzten und wechselseitig abhängigen Welt mit neuen Realitäten konfrontiert, die uns dazu nötigen würden, bisher Geglaubtes auf den Prüfstand zu stellen, heißt es in dem Bericht. Dies sei schmerzhaft und unbequem. Neben diesem „Globalisierungsschock“ leide die Gesellschaft hierzulande zudem an einer „kollektiven Bequemlichkeitsverblödung“, diagnostiziert der Experte für Politikpsychologie gegenüber der Zeitung.

Den ganzen Artikel lesen Sie hier

P.S. Wir von der AfD halten uns aber nicht für „Bequemlichkeitsverblödet“ 😁